Aktuelles (Stand: 2012)

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 Folpan 80 WDG darf nicht mehr im Hopfen eingesetzt werden (31.03.2012): 

-Das Bundesamt für Verbraucherschutz und   Lebensmittelsicherheit hat das Ruhen der Zulassung der Indikation "Hopfen" angeordnet, es gilt nur noch die Indikation "Reben".

-Einmal sachkundig nicht für immer sachkundig

 Um praktischen Pflanzenschutz außerhalb des Haus- und Kleingartenbereichs betreiben zu dürfen, muss man eine besondere Sachkunde nachweisen. Bisher galt, dass man mit einer bestimmten Berufsausbildung (Landwirt; Gärtner; Winzer) oder mit bestandener Sachkundeprüfung lebenslang sachkundig blieb. Ab dem Jahr 2015 muss diese Sachkundigkeit alle 3-Jahre durch anerkannte Fortbildungsmaßnahmen aufgefrischt werden. Um den neuen Sachkundenachweis (Antrag stellen ab Mai 2015) müssen sich kümmern: Pflanzenschutz-Anwender (außerhalb des Haus- und Kleingartenbereichs); Lohnunternehmer; Berater und Händler (auch Internet-Anbieter)    (Quelle: Landpost 10/2012)

Herstelldatum (Tag/Monat/Jahr)

 Mit der Zulassungsbehörde sowie der Arbeitsgemeinschaft für Pflanzenschutzverkehrskontrolle wurde folgendes abgestimmt:
 1. Ware, die noch nicht mit dem Herstelldatum (Tag/Monat/Jahr) aber mit einer Chargennummer gekennzeichnet ist, darf von den Herstellern bis zum 31.Juli 2009 an den Handel geliefert werden. Diese Ware bleibt auch nach dem 31.Juli 2009 uneingeschränkt im Handel verkehrsfähig. Eine Nachetikettierung durch den Handel ist also nicht erforderlich. (Quelle: Bayer Garten vom 27.5.2009)

Neue Zulassungsnummer (9-stellig)

 Ab dem 1.Januar 2010 hergestellte Ware muss die neue 9-stellige Zulassungsnummer tragen. Zuvor produzierte Ware mit 7-stelliger Zulassungsnummer bleibt im Handel uneingeschränkt verkehrsfähig. (Quelle: Bayer Garten vom 27.5.2009)

Buchsbaumzünsler frisst Buchsbäume kahl

 Ein neuer Schädling bedroht den Buchsbaum (Buxus sempervirens) in Hausgärten und öffentlichen Anlagen. Die zunächst  gelbgrünen später dunkelgrünen Raupen des Buchsbaumzünslers (Kleinschmetterling Diaphania/ Glyphodes) werden bis zu 5-Zentimter lang, haben schwarze und weiße Streifen und beginnen ihren Fraß schon im zeitigen Frühjahr. Da sich der Schädling rasch vermehrt (bis zu vier Generationen im Jahr) muss schnell gehandelt werden.
 Eine Bekämpfung der Raupe ist nicht einfach, da sich die Tiere von innen nach außen vorarbeiten und der Buchsbaum bereits zerstört ist, bevor der Schaden an den Blättern sichtbar wird. Auch die charakteristischen Gespinste sind ein sicheres Zeichen für einen fortgeschrittenen Befall und erschweren die Bekämpfung.
 Maßnahmen: 1.) Buchsbäume immer wieder auf Befall kontrollieren 2a.) Absammeln der Raupen und Herausschneiden der Gespinste (Überwinterung) und Befallsnester (LK Nordrhein-Westfalen) 2b.) Schutz der Buchsbäume mit den systemischen Pflanzenschutzmitteln "Mospilan" oder "NeemAzal" oder "Dipel". Mit der Spritzung von innen nach außen sollten alle Pflanzenteile gut benetzt werden. (Sept.2008)

 Tamaron darf nicht mehr eingesetzt werden (30.06.2008): 

-Das Bundesamt für Verbraucherschutz und   Lebensmittelsicherheit hat die Zulassung für Tamaron widerrufen.
 Dies bedeutet, dass das im Markt befindliche Produkt

 Tamaron

nicht mehr gehandelt werden darf.

 Auch Tamarone, die beim Anwender noch vorhanden sind, dürfen ab sofort nicht mehr angewendet werden.

 Gramoxone Extra darf nicht mehr eingesetzt werden

-Die Firma Syngenta teilt uns mit, dass das Bundesamt für Verbraucherschutz und   Lebensmittelsicherheit entschieden hat, das Ruhen der Zulassung für paraquathaltige Produkte anzuordnen.
 Dies bedeutet, dass das im Markt befindliche Produkt

 Gramoxone Extra

nicht mehr gehandelt werden darf.

 Auch Gramoxone, die beim Anwender noch vorhanden sind, dürfen ab sofort nicht mehr angewendet werden.
 

 Euparen M WG, Folicur EM und Monceren Plus dürfen im Freiland nicht mehr eingesetzt werden

 Die Beiselen GmbH teilt in ihrem Newsletter (www.beiselen.de) folgendes mit:

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